Mittelholstein im Sinne dieser Beschreibung ist ungefähr der nördliche Binnenland-Teil des Landesteils Holstein. Ausgehend von den Fremdenverkehrsbereichen Rendsburg, Hanerau-Hademarschen, Naturpark Aukrug und Naturpark Westensee ist Ende der Achtzigerjahre über eine Professionalisierung des Fremdenverkehrs insbesondere auch durch Einsatz geeigneten Fachpersonals und eine verbesserte Vermarktung der Tourismuspotentiale nach innen und außen nachgedacht worden. Diese Überlegungen führten 1990 zur Gründung der Fremdenverkehrsgemeinschaft Mittelholstein e. V. Die Fremdenverkehrsgemeinschaft hat sich im Verlaufe des Jahres 1999 in Tourismus Mittelholstein e. V. umbenannt.
Der Bereich Rendsburg ging allerdings trotz intensiver Beteiligung an diesem Überlegungsprozess eigene Wege.
Fremdenverkehr bzw. Tourismus ist ein Wirtschaftszweig. Er ist und kann kein Selbstzweck sein, sondern soll Teilen unserer Bevölkerung Arbeit und und dem Raum insgesamt wirtschaftliche Entwicklung bringen. Gerade in den ländlichen Räumen des schleswig-holsteinischen Binnenlandes kann der Tourismus zumindest in Teilbereichen einen gewissen Ausgleich für verlorene Wirtschaftskraft in anderen Bereichen ermöglichen. Dies gilt insbesondere auch für den Bereich der Landwirtschaft. Landschaftlich oder landwirtschaftlich typische Situationen können touristisch genutzt und zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft beitragen.
Wie andere Wirtschaftszweige muss auch der Tourismus mit einiger Professionalität betrieben werden, wenn er Erfolg zeigen soll. Dazu gehört insbesondere auch, dass er vermarktbar gemacht werden muss. Vermarktbar, diese Erkenntnis ist beileibe nicht neu, sind aber nicht aus anderen Gesichtspunkten entwickelte kommunale Einheiten (wie z. B. der Kreis Rendsburg-Eckernförde) oder kleine landschaftliche Besonderheiten (wie z. B. Naturparke). Vielmehr muss es sich um Regionen handeln, die über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus ein Begriff sind oder zumindest werden könnten. Dabei ist natürlich ein Problem, dass es im schleswig-holsteinischen Binnenland keinen „Spreewald“, keinen „Harz“ oder auch kein „Weserbergland“ gibt, um die Bedeutung einer solchen Begrifflichkeit mit Wiedererkennungswert an Beispielen deutlich zu machen. „Schleswig-Holsteinisches Binnenland“ oder auch „Mittelholstein“ wären da schon eher Begriffe, die sich für eine bundesweite Vermarktung eignen könnten. So gesehen ist der gedankliche Ansatz bei der Neuorganisation des Tourismus in Schleswig-Holstein mit einer „Vermarktung“ des Begriffe „Schleswig-Holstein“ und seiner Regionen (wobei das nicht zu viele sein dürfen) wohl richtig.
Von den Vermarktungsgesichtspunkten unterscheiden muss man wohl die Frage, wer im Zuge seiner Wirtschaftsförderungsverpflichtung in welcher Weise die Aktivitäten finanziell fördert. Wenn das Land sich im wesentlichen, wie zur Zeit ersichtlich, um die finanzielle Förderung der TASH und ggf. noch der großräumigeren touristischen Regionalverbände kümmern will (z.T. mit Unterstützung der Europäischen Union), dann ist die entsprechende Förderung der touristischen Entwicklung unterhalb dieser Ebene im wesentlichen Aufgabe der betroffenen kommunalen Körperschaften, also der Kreise und Gemeinden. Dabei sollte diese Förderung aber im Hinblick auf die Gesamtentwicklung nicht kontraproduktiv sein.
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde, der bislang die in seinem Gebiet befindlichen regionalen Fremdenverkehrsorganisationen finanziell unterstützte. hat sich im Jahre 2000 einfallen lassen, diese Förderung künftig von einem Quasi-Zusammenschluss dieser Organisationen unter einer gewissen Führerschaft seiner kreiseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft abhängig zu machen. Es sollte eine Marketinggesellschaft auf Kreisebene gegründet werden, der alle Verbände angehören sollten. Diese Gesellschaft sollte die wichtigsten Aufgaben der beteiligten Verbände übernehmen und insbesondere als Basis eines übergreifenden Buchungssystems dienen. Diese offenbar von der Vereinsführung von Tourismus Mittelholstein e. V. ohne Abklärung mit den kommunalen Mitgliedern mit getragene, wenn nicht gar mit betriebene Entwicklung löste bei einem Teil der kommunalen Mitglieder Unverständnis und Unmut auf. Man war mit dieser Entwicklung ganz und gar nicht zufrieden.
Auf Einladung des Amtes Nortorf-Land trafen sich deshalb Vertreter der Ämter Aukrug, Achterwehr, Bordesholm-Land, Hanerau-Hademarschen, Hohenwestedt-Land und Nortorf-Land sowie der Stadt Nortorf und der Gemeinden Bordesholm und Hohenwestedt am 7. März 2001 im Nortorfer Rathaus, um sich mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Im Rahmen dieser Zusammenkunft, an der auch die örtlichen Fremdenverkehrsvereine teilnahmen, hatte auch Eitel-Wolf Necker als Vorsitzender von Tourismus Mittelholstein e. V. umfassend Gelegenheit, die Haltung seines Vereins hierzu darzulegen.Zum Schluß der Zusammenkunft einigten sich die genannten Kommunen auf folgende weitere Vorgehensweise:
Nicht zuletzt auch wegen der kommunalen Auffassungen im südlichen Kreisgebiet wurde im Mai 2001 vom Kreis die Bildung einer Tourismus-Service GmbH. auf Kreisebene fallengelassen. Die Vereinsführung von Tourismus Mittelholstein e. V. hatte unter Verkennung der Haltung von wesentlichen Teilen ihrer Mitgliederbasis bereits im Vorfeld der geschilderten Bestrebungen u. a. die Reduzierung seines hauptamtlichen, professionellen Personalbestandes betrieben. Damit hat diese Organisation sich zu einem gewissen Umfang selbst in Frage gestellt. Hinzu war schon in letzten Jahren eine zunehmende Unzufriedenheit unter den Mitgliedskommunen mit der Vereinsführung entstanden, die sich weitgehend verselbständigt hatte und kaum noch bemüht schien, ihre Arbeit in enger Tuchfühlung mit jenen zu entwickeln, die ja letztlich die finanzielle Basis des Vereins darstellten. Dennoch fanden im Verlaufe des Jahres 2001 noch Gespräche zwischen einigen Kommunen und Tourismus Mittelholstein e. V. mit dem Ziele statt, eine Umsteuerung der Vereinspolitik in Richtung auf die kommunalen Mitgliedsinteressen zu erreichen. Diese Bestrebungen führten jedoch zu keinem Ergebnis. Die Gemeinden Bordesholm und Hohenwestedt haben sich an solchen Bemühungen ohnehin nicht mehr beteiligt, sondern ihre Mitgliedschaft zum 31. Dezember 2001 gekündigt.
Am 22. Januar 2002 fand, wiederum im Nortorfer Rathaus, eine erneute Zusammenkunft der gleichen kommunalen Körperschaften statt, die einer Bestandsaufnahme der bis dahin eingetretenen Entwicklung dienen sollte. Hier wurde nach ausgiebiger Erörterung im wesentlichen folgende weitere Verfahrensweise vereinbart:
In der Folgezeit ist der bisherige Vorsitzende des Vereins Tourismus Mittelholstein e. V., Wolf-Eitel Necker, zunächst von seinem Amt zurückgetreten und dann ganz aus dem Verein ausgeschieden.
Die kommunalen Körperschaften, die ihre Mitgliedschaft in Tourismus Mittelholstein e. V. noch nicht gekündigt hatten, taten dies termingerecht bis zum 30. 6. mit Wirkung zum 31. 12. 2002. Vielfach wurde im Zusammenhang mit dieser Entscheidung grundsätzlich über die Tourismus-Situation in unserem Raum diskutiert. Exemplarisch sei hier auf entsprechende Grundaussagen in der Verwaltungsvorlage zur Entscheidung des Amtsausschusses des Amtes Nortorf-Land vom 26. März 2002 hingewiesen.
Die eingesetzte Arbeitsgruppe bemühte sich derweil in einer Vielzahl von Gesprächen mit Vertretern des "Restvorstandes" von Tourismus Mittelholstein e. V.. zu sondieren, wie es unter Bündelung der im Tourismusbetrieb dieser Region tätigen Kräfte zu einer neuen schlagkräftigen und nachhaltigen Organisation kommen könnte. Im Zusammenhang mit diesen Bemühungen erarbeitete die Arbeitsgruppe ein Papier mit dem Titel Entwicklung der Tourismusorganisation in Mittelholstein, das eine sehr ausführlich Darstellung über entwickelten Gedanken und Vorstellungen dieser Arbeitsgruppe enthält.
Am 24. Juni 2002 ist dann die kommunale Erörterungsrunde erneut im Nortorfer Rathaus zusammengetreten, um ein Resümee aus den bis dahin unternommenen Bemühungen zu ziehen. Diesmal sind die maßgeblichen Vertreter der kommunalen Körperschaft des folgenden Raumes vollzählig vertreten:
Einhellig wird folgende Resolution verabschiedet:
1 | Die Teilnehmer der heutigen Erörterungsrunde teilen die in dem von der eingesetzten Arbeitsgruppe (Bgm. Stefan Landt, LVB Maaß und LVB Johannsen) erstellten Positionspapier Entwicklung der Tourismusorganisation in Mittelholstein (Entwurfsstand: 31. 5. 2002) beschriebenen Grundzüge für eine künftige Tourismusorganisation in Mittelholstein. |
2 | Die Vertreter der Ämter Achterwehr, Bordesholm-Land, Aukrug, Hohenwestedt-Land, Hanerau-Hademarschen und Nortorf-Land sowie der Stadt Nortorf und der Gemeinden Bordesholm und Hohenwestedt sprechen sich dafür aus, dass sich diese kommunalen Körperschaften zu einer eigenen Organisation zusammenschließen, um die in dem kommunalen Positionspapier beschriebenen Ziele einer organisatorischen Neuordnung des Tourismus in ihrem Wirkungsbereich umzusetzen. Die Organisationsform soll so gewählt werden, dass mit ihr privatwirtschaftlich gehandelt werden kann, sie für öffentliche Tourismusförderung durch EU, Bund, Land und Kreis in Frage kommt und sie als Mitglied im „Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e. V.“ und ggf. auch in der „Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH“ auftreten kann. Die Bezeichnung „Mittelholstein“ soll nach Möglichkeit im Namen dieser neuen Organisation verwendet werden. |
3 | Die bisherigen Vereinsmitglieder Stadt Bramstedt und Kellinghusen sind, wenn sie wollen, auch in der neuen Tourismusorganisation für Mittelholstein willkommen, wenn sie mit deren veränderter Struktur lt. Ziffer 2 übereinstimmen. |
4 | Die Ämter Bad Bramstedt-Land und Kellinghusen-Land sollen auf eine Mitwirkung im Verein angesprochen werden, um zu einem in sich schlüssigen und abgerundeten Vereinsgebiet zu kommen. |
5 | Neben den bereits zum Ende des Jahres 2001 ausgetretenen Gemeinden Bordesholm und Hohenwestedt erklären zur Umsetzung der tourismuspolitischen Zielsetzung dieser Resolution auch die übrigen unter Ziffer 2 genannten kommunalen Körperschaften zum 31. Dezember 2002 ihren Austritt aus „Tourismus Mittelholstein e. V.“ (Kündigung muss bis 30. Juni 2002 beim Verein vorliegen!). |
6 | Die künftige regionale Tourismusorganisation gemäß Ziffer 2 dieser Resolution beschränkt sich auf die Wahrnehmung überörtlicher, auf die Region Mittelholstein bezogener Aufgaben des Tourismusmarketing. Das sind schwerpunktmäßig:
Die künftige regionale Tourismusorganisation deckt damit im wesentlichen die Aufgabenbereiche der kommunalen Mitglieder im Tourismus ab, die zur kommunalen Daseinsvorsorge gerechnet werden können. Zur Bewältigung dieser Aufgaben sollte ein jährlicher Mitgliedsbeitrag der beteiligten Kommunen von etwa 50 Cent pro Einwohner und Jahr einstweilen ausreichend sein. Das Schwergewicht der Aktivitäten der Tourismuswirtschaft in der Region liegt bei den örtlichen Tourismusstellen. Jede beteiligte kommunale Körperschaft kann im Rahmen ihrer öffentlichen Aufgaben diesen Bereich nach eigenen Vorstellungen durch zweckentsprechende Maßnahmen und Einsatz öffentlicher Fördermittel entwickeln. Diese Förderung soll jedoch stets mit der Auflage versehen sein, sich im Rahmen der regionalen Tourismusorganisation für Mittelholstein gemeinschaftlich zu vermarkten und zu kooperieren. |
7 | Für die weitere Vorbereitung der Gründung einer neuen Tourismusorganisation einschließlich Ausarbeitung einer Satzung wird erneut eine Arbeitsgruppe gebildet, der folgende Personen angehören:
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8 | Diese Resolution wird schnellstmöglich allen beteiligten Kommunen in der verabredeten Fassung zugeleitet. Sie ist in gleicher Weise dem Verein „Tourismus Mittelholstein e. V.“ mit dem Hinweis zu übermitteln, dass sich damit weitere Überlegungen zur Fortführung des bisherigen Vereins jedenfalls für die von dieser Resolution erfassten kommunalen Körperschaften erledigt haben. Außerdem sind die Städte Bad Bramstedt und Kellinghusen im Sinne der Ziffer 3 zu unterrichten. Die Presse soll erst informiert werden, wenn den maßgeblichen Gremien der beteiligten kommunalen Körperschaften dieses Besprechungsergebnis offiziell zur Kenntnis gegeben worden ist. |
9 | Die Arbeitsgruppe (Ziffer 6) trifft sich am 10. Juli 2002, 9.00 Uhr, in der Amtsverwaltung Nortorf-Land zu ihrer nächsten Sitzung. |
Die eingesetzte Arbeitsgruppe hat sich in der Folgezeit in mehreren Sitzungen mit der Vorbereitung der neuen touristischen Organisation der genannten Kommunen befaßt und unter anderem hierzu auch einen Satzungsentwurf erarbeitet und sich insbesondere auch Gedanken über den Namen der neuen Organisation gemacht: "Touristikgemeinschaft Mittelholstein e. V." (TGM)! Der Satzungsentwurf liegt inzwischen allen beteiligten kommunalen Körperschaften mit der Aufforderung vor, so rechtzeitig über den Vereinsbeitritt unter diesen Rahmenbedingungen zu entscheiden, dass am 31. Oktober 2002 im Nortorfer Rathaus in einer Gründungsversammlung der neue Verein aus der Taufe gehoben werden kann.
Die TGM (wenn es denn dieser Name wird) soll ihre Geschäftstätigkeit möglichst am 1. Januar 2003 mit einer kleinen Geschäftsstelle im Nortorfer Rathaus aufnehmen.
Von dieser Seite kann für Präsentationszwecke und zur allgemeinen Information ein Folien-Vortrag unter dem Titel Neue Entwicklung der Tourismusorganisation in Mittelholstein 2002 (für MS Powerpoint - Achtung: 1,2 MB groß! ) angeschaut werden.
Solange die TGM noch keine eigene Internetseite unterhält, werden Sie über die weitere Entwicklung an dieser Stelle unterrichtet werden.
Auf Einladung des Amtsvorstehers des Amtes Nortorf-Land, Hans Kaack, treffen sich Vertreter der Stadt Nortorf, der Gemeinden Bordesholm und Hohenwestedt sowie der Ämter Aukrug, Bordesholm-Land, Hohenwestedt-Land und Nortorf-Land am 31. Oktober 2002 im Sitzungssaal des Nortorfer Rathauses, um den neuen Verein zu gründen. Bedauerlicherweise haben sich zu diesem Zeitpunkt weder das Amt Hanerau-Hademarschen noch das Amt Achterwehr (für die Gemeinden Achterwehr, Felde und Westensee) entschließen können, an der Gründungsversammlung teilzunehmen. Im Zusammenhang mit dem eigentlichen Gründungsakt verabschiedet die Versammlung die neue Vereinssatzung in ihrer endgültigen Fassung.
Alsdann hat die Gründungsversammlung folgenden Vorstand gewählt:
| 1. Vorsitzender | Bürgermeister Stefan Landt, Hohenwestedt |
| 2. 1 stellv. Vorsitzende | Bürgermeisterin Dagmar Scheel, Mühbrook |
| 3. 2. stellv. Vorsitzende | Amtsvorsteherin Edith Kühl, Nindorf |
| 4. Schatzmeister | Ltd. Verw.-Beamter Günter Maaß, Aukrug |
| 5. Schriftführer | Ltd. Verw.-Beamter Uwe Johannsen, Nortorf |
In einer kurzen Ansprache skizziert der neu gewählte Vorsitzende, Stefan Landt, die nächsten Aktivitäten der TGM. Das nach der Vereinssatzung von der Mitgliederversammlung zu verabschiedende Arbeitsprogramm für 2003 wird in deren nächster Sitzung (vermutlich im Januar 2003) verabschiedet werden. Dem Vorstand obliegt es, bis dahin einen entsprechenden Entwurf zu erarbeiten.
Der Vorstand wird sich in seiner ersten Arbeitsphase mit Fragen der inneren Organisation zu befassen haben (Eintragung ins Vereinsregister und Anerkennung der Gemeinnützigkeit, Erarbeitung einer Geschäftsordnung für den Vorstand, Einrichtung und Organisation der Geschäftsstelle, Verhandlungen mit Tourismus Mittelholstein e. V. über die Übernahme von Ressourcen und Arbeitsmitteln, Mitgliederwerbung im südlichen Kreisgebiet durch Informationen und Überzeugnungsarbeit).
In weiteren Schritten geht es um die Positionierung der TGM gegenüber dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Verhältnis zu den Tourismus-Nachbarn (Rendsburg, NOK, Hüttener Berge, Neumünster) sowie bei übergeordneten Institutionen (K.E.R.N., Tourismus Binnenland, Tourismusagentur Schleswig-Holstein). Wichtig sind in diesem Zusammenhang Überlegungen zur Umsetzung der Tourismuskonzeption Schleswig-Holstein für das Vereinsgebiet.
Wichtig sind natürlich Werbemaßnahmen (Entwurf eines Logos, Überarbeitung des Internetauftritts http://www.mittel-holstein.de, der von Tourismus Mittelholstein e. V. übernommen und entsprechend umgestaltet werden soll, Vorbereitung der Imagebroschüre).
Schließlich betont der Vorsitzende in seiner Rede die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit mit allem am Tourismusgewerbe beteiligten Kräfte. Hier kommt dem nach der Vereinssatzung vorgesehenen Beirat eine herausragende Bedeutung zu.
An der Gründungsversammlung haben folgende Personen teilgenommen:
Amt Aukrug | Gustav Göttsch, Günter Maaß, Gerd Looft-Böttiger, Michael Rohwer |
Gemeinde Bordesholm | Jürgen Baasch |
Amt Bordesholm-Land | Jochen Kähler, Heinrich Lembrecht |
Gemeinde Hohenwestedt | Stefan Landt |
Amt Hohenwestedt-Land | Edith Kühl |
Stadt Nortorf | Hans-Helmut Köppe |
Amt Nortorf-Land | Hans Kaack, Uwe Johannsen, Thieß Johannssen, Margret Klamma, Susanne Ott, Jens Loewer |
Die TGM verfügt zum Zeitpunkt ihrer Gründung über folgendes Vereinsgebiet:
Der TGM-Vorstand hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen und sich bereits mit der Vorsitzenden Evelin Geisler und der Geschäftsführerin Marianne Budach von Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e. V. zu einem ersten Sondierungsgespräch getroffen. TGM wird selbstverständlich in dieser Binnenland-Dachvereinigung Mitglied werden und deren Tourismusstrategie in seinem Sinne mit beeinflussen. Dabei geht es im Interesse des Gesamtraumes um eine sinnvolle Aufgaben- und Arbeitsteilung. Das Tourismusgeschäft lässt sich nicht isoliert betreiben. Mehr noch als in anderen Wirtschaftszweigen ist hier Zusammenarbeit absolut wichtig.
Das Amt Nortorf-Land hat der TGM zugesichert, die bislang im Nortorfer Rathaus von der Vorgänger-Organisation genutzten Räumlichkeiten als Geschäftsstelle kostenfrei zu benutzen. Das dort vorhandene Inventar und die IT-Ausstattung sowie sonstige Ressourcen werden von Tourismus Mittelholstein e. V. übernommen und weiterbenutzt. Für die personelle Ausstattung der Geschäftsstelle wird das Amt Nortorf-Land sorgen. Die entstehenden Kosten müssen allerdings vom Verein getragen werden.
Die TGM wird ab 2003 unter der Ruf-Nr. 04392 / 89610 und unter der FAX-Nr. 04392 / 89611 erreichbar sein. Die Postanschrift ist:
Touristikgemeinschaft Mittelholstein e. V. (TGM)
Niedernstraße 6
24589 Nortorf
Der Internetauftritt http://www.mittel-holstein.de wird umgestaltet und baldmöglichst in angepasstem Outfit am Netz sein.
Bis dahin können Sie weitere Informationen von Zeit zu Zeit in aktualisierter Form an dieser Stelle lesen.