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Opferentschädigung

Haben Sie unverschuldet durch eine Gewalttat einen gesundheitlichen Schaden erlitten?  


Beschreibung

Für die Folgen dieser gesundheitlichen Schädigung infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs erhalten Sie auf Antrag Versorgung nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten - Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Ein Schmerzensgeld wird nicht gezahlt. Sach- und Vermögensschäden werden nicht ersetzt. Die Versorgung wird in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes gewährt.



Zuständigkeit

An das Landesamt für soziale Dienste - LAsD (Zentrale in Neumünster sowie Außenstelle Lübeck).



Fristen

Keine



Kosten

Keine




erforderliche Unterlagen

  • Geburtsurkunde oder (bei persönlicher Abgabe des Antrages) Personalausweis beziehungsweise Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • Nachweis über die Staatsangehörigkeit (sofern nicht deutsche Staatsangehörigkeit),
  • für nicht EU-Angehörige Antragsteller: Nachweis über Ihren regelmäßigen Aufenthalt,
  • gegebenenfalls in Ihrem Besitz befindliche medizinische Unterlagen (zum Beispiel Gutachten),
  • gegebenenfalls Vollmacht, Betreuerausweis oder Bestallungsurkunde.



Rechtsgrundlage

  • Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz - OEG),
  • Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG).

OEG

BVG




Weitere Informationen

Auch für die Folgen einer Gewalttat im Ausland wird ein Ausgleich nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) gewährt. Hierbei findet jedoch das Bundesversorgungsgesetz keine Anwendung.

Für vorsätzliche Schädigungen mit einem Kraftfahrzeug (oder Anhänger) sieht das OEG keine Leistungen vor. In einem solchen Fall können Sie aber einen Antrag beim Verkehropferhilfe e. V. - Entschädigungsfonds für Schäden aus Kfz-Unfällen - stellen.

Weitere Informationen zur Opferhilfe erhalten Sie auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Um auf die Bedürfnisse der Opfer von Straftaten (Kriminalitätsopfer) und deren Angehörige einzugehen, gibt es die Opferhilfe.

Verkehrsopferhilfe e. V. - Garantiefonds (Entschädigungsfonds)

BMAS - Hilfe für Opfer von Gewalttaten




verwandte Vorgänge


Ansprechpartner

Landesamt für Soziale Dienste - Dienstsitz Schleswig
Seminarweg 6
24837 Schleswig

Tel.: +49 4621 8060
Fax: +49 4621 29583
E-Mail: post.sl@lasd.landsh.de
 


Landesamt für soziale Dienste Neumünster
Steinmetzstraße 1 - 11
24534 Neumünster

Tel.: +49 4321 913-5
Fax: +49 4321 13338
E-Mail: post.nms@lasd.landsh.de
Web: www.schleswig-holstein.de/LASD
 


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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein