Nortorfer Land aktuell

07.07.09 Haushaltssatzung der Gemeinde Dtgen fr das Haushaltsjahr 2009 Aufgrund der 77 ff. der Gemeindeordnung wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom (...) Gesamten Artikel lesen

07.07.09 Haushaltssatzung der Gemeinde Emkendorf fr das Haushaltsjahr 2009 Aufgrund der 77 ff. der Gemeindeordnung wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 15.06.2009 (...) Gesamten Artikel lesen

Grundversorgung

Eine Hauptfunktion des zentralörtlichen Systems in Schleswig-Holstein liegt darin begründet, für die Bevölkerung aller Landesteile unter zumutbarem Zeit- und Kostenaufwand eine gleichwertig gute Ausstattung mit Einrichtungen der Grundversorgung und ein in Qualität und Quantität ausreichendes Angebot an Arbeitsplätzen und Wohnungen zu sichern und zu entwickeln. Eine einheitliche Definition des Begriffs ‚Grundversorgung' ist schwierig und natürlich auch abhängig von der jeweiligen Stufe der zentralen Orte. Man wird davon ausgehen müssen, dass die beiden untersten Stufen, nämlich der Ländliche Zentralort und das Unterzentrum (wie die Stadt Nortorf) Einrichtungen zur Deckung des allgemeinen Bedarfs der Bevölkerung in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht bereitstellen sollen und dass es sich dabei um die Grundversorgung handelt. Im wesentlichen sind dies die Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.

Ein Minimum an Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, also an Grundversorgung, stand früher auch in den einzelnen Dörfern zur Verfügung. Betriebswirtschaftliche Gründe, aber auch die Auswirkungen des Prinzips der Konzentration in der Fläche (= zentralörtliches System), haben auch in diesem Punkt zu einer starken Ausdünnung in der Fläche geführt. Dies ist sicher eine nicht gewünschte Folgeerscheinung des zentralörtlichen Systems, der in jüngster Zeit verstärkt mit speziellen Entwicklungsinstrumenten für den ländlichen Raum (Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalysen, Dorfentwicklungsprogramme) entgegengewirkt wird. So soll zum Beispiel mit Hilfe Ländlicher Dienstleistungszentren auch in den Dörfern wieder ein gewisse Maß an minimaler Grundversorgung hergestellt bzw. gesichert werden, wobei auch moderne Entwicklungen (öffentlicher Internetanschluss mit der Möglichkeit, z. B. interaktiv Dienstleistungen der Amtsverwaltung abzufordern) Berücksichtigung finden.

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