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Neuregelung der Kosten für die Nachwuchsausbildung
Der Feuerwehrmusikzug des Amtes Nortorfer Land bietet seit sechs Jahren hochwertigen Unterricht auf vielen Blasinstrumenten, E-Bass und Schlagzeug an. Der Unterricht ist qualitativ vergleichbar mit dem an Musikschulen. Der Preis liegt aber deutlich unterhalb dessen, was man in einer Musikschule zahlen würde. Diesen günstigen Preis können wir allerdings nur anbieten, weil wir keine Nebenkosten haben (wir sind ja Ehrenamtler, haben keine Raumkosten, usw.) und damit das Unterrichtsentgelt der Schüler direkt an die Lehrer weitergeben können.
Wir selbst haben einen riesigen Spaß daran, Musik zu machen und dabei noch anderen Leuten, nämlich unserem Publikum, eine Freude zu bereiten. Wir hatten in der Vergangenheit gedacht, dass sich die Freude am gemeinsamen Musizieren quasi automatisch auf alle Anfänger übertragen würde und dass jeder neue Musiker wie selbstverständlich das Ziel haben würde, mit Gleichgesinnten zusammen musizieren zu wollen. Damit der Musikzug auf Dauer bestehen kann, brauchen wir nämlich ständig neue Mitspieler, zum einen, um unsere Reihen weiter aufzufüllen, zum anderen aber auch, um eine ganz natürliche Fluktuation auffangen zu können.
Leider haben wir in der Vergangenheit festgestellt, dass es eben nicht immer das erklärte Ziel eines jeden Musikers ist, nach der musikalischen Ausbildung mit uns im Musikzug zu musizieren. Damit der Musikzug aber weiter so bestehen kann und damit auch der Unterricht in der Nortorfer Region weiter so angeboten werden kann – und vielleicht auch als kleiner Anreiz, dass es vielleicht doch Spaß machen könnte mit uns -, haben wir uns ab diesem Jahr 2012 zu folgender Vorgehensweise entschieden:
Der Unterricht in der Grundausbildung auf dem ausgewählten Instrument wird weiterhin deutlich unterhalb dem Preisniveau einer Musikschule liegen, z. Zt. 40 € im Monat. Wenn der Schüler ein fortgeschrittenes Niveau erreicht hat (dieser Zeitpunkt wird von dem jeweiligen Lehrer festgelegt und wahrscheinlich je nach Talent und Fleiß 2-3 Jahre nach Ausbildungsbeginn liegen), erwarten wir, dass er dem Vororchester des Musikzuges beitritt, um das Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten und Stimmen sowie die Orchesterarbeit zu üben. Besteht kein Vororchester, wird dieses durch den Anfang der Hauptorchesterprobe ersetzt. In den ersten 30-45 Minuten der Hauptorchesterprobe, die immer donnerstags um 19.30 Uhr beginnt, werden zusammen leichte Stücke geprobt, die der Schüler vorher mit seinem Lehrer eingeübt hat. So hat der Schüler die Möglichkeit, langsam in das Hauptorchester „hineinzuwachsen“ und so seine musikalischen Kenntnisse neben dem reinen Unterricht weiter zu verfeinern. Der Preis für den Unterricht bleibt in diesem Fall unverändert.
Möchte der Schüler hingegen aus irgendeinem Grund den Klangkörper des Orchesters nicht verstärken, kann er natürlich weiterhin Unterricht auf seinem Instrument nehmen. Er wird aber dann zum „Privatschüler“ des jeweiligen Lehrers und zahlt demnach auch nicht mehr den ermäßigten Preis des Musikzuges für die Unterrichtsstunde, sondern einen mit dem Lehrer ausgehandelten, der deutlich über dem Musikzugpreisniveau liegen wird (z.B. 60 €?). Natürlich dürfen aber weiterhin die auch vom Musikzug verwendeten Räumlichkeiten benutzt werden. Auch das Leihinstrument vom Musikzug kann behalten werden, sofern es nicht von anderen Anfängern gebraucht wird.
Wir hoffen, dass diese Neuregelung in dem in hiervon betroffenen Interessentenkreis auf Verständnis trifft und wünschen uns noch viele gemeinsame musikalische Stunden!
Sonja Ruge, Musikzugführerin
Probier Dein Instrument aus!
Unter diesem Motto veranstaltete der Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land am Sonnabend, den 21. Januar 2012 um 14.00 Uhr in der Gemeinschaftsschule (Gebäude I) in Nortorf einen Informationsnachmittag.
Zu Beginn präsentierten die Nachwuchsgruppen des Musikzuges, was sie bei ihren Lehrern gelernt haben. Sie zeigten, wie die Lernfortschritte bei den Holzbläsern (Querflöte, Klarinette und Saxophon), bei den Blechbläsern (Trompete, Tenorhorn und Posaune) und bei den Schlagzeugern nach den verschiedenen Lernjahren sein können.
Nach den Auftritten der Nachwuchsmusiker wurden die einzelnen Instrumente vorgestellt. Alle Blasinstrumente und das Schlagzeug konnten von den Interessierten selbst ausprobiert werden. Die Ausbilder haben alle Instrumente bereitgestellt und die nötige Hilfestellung gegeben. So konnte jeder Schüler selbst entscheiden, welches Instrument er erlernen möchte. Außerdem stand auch ein E-Bass, der auch schon für Kinder geeignet ist, zur Verfügung, denn der Feuerwehrmusik sucht auch einen Nachwuchsspieler für den E-Bass.
Die Ausbildung für die Blechbläser und den E-Bass übernimmt der musikalische Leiter des Feuerwehrmusikzuges Torsten Helm. Den Unterricht auf den Holzblasinstrumenten übernimmt sein Kollege der Polizei-Bigband Thomas Hussong. Die Ausbildung der Schlagzeuger teilen sich die Kieler Schlagzeuglehrer Michael Diener und Bernd Schuster.
Der Unterricht für Bläser und Schlagzeug wird ab Februar in Nortorf in Kleingruppen oder im Einzelunterricht angeboten. Die Kosten für den Unterricht betragen 40 Euro pro Monat. Hier inbegriffen ist ein kostenloses Leihinstrument, außer Schlagzeug!, das vom Orchester zur Verfügung gestellt wird.
Natürlich freut sich das Blasorchester auch über neue Mitglieder, die bereits ein Blasinstrument beherrschen. Die Proben finden immer donnerstags ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle an der Bargstedter Straße in Nortorf statt. Das Musikrepertoire des Feuerwehrmusikzuges ist sehr breit gefächert und reicht von Märschen, über Polkas, hin zu Rock-, Pop- und Filmmusik, anspruchsvoller Unterhaltungsmusik und Swing. Besonders wichtig ist und bleibt aber der Spaß an der Musik, der alle Mitglieder, egal ob 8 oder 80 Jahre alt, verbindet.
Für Fragen steht die Musikzugführerin Sonja Ruge gerne unter der Telefonnummer 04329/912856 zur Verfügung.
Nordmarkhallenkonzert 2012
Auch 2012 finden wieder die traditionellen Konzerte von Feuerwehrmusikzügen aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde in der Rendsburger Nordmarkhalle statt. Der Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land tritt am Mittwoch, den 7. März 2012, gemeinsam mit den Musikzügen aus Aukrug, Owschlag, Jevenstedt und dem Spielmannszug aus Ascheffel auf.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass diese Konzertabende einen sehr unterhaltsamen und abwechslungsreichen Querschnitt der Feuerwehrmusik zeigen.
Bei Interesse für Eintrittskarten für den 7. März 2012:
Sonja Ruge (Musikzugführerin), Enkendorf 5, 24631 Langwedel; Tel. 04329/912856. Es sind noch Eintrittskarten verfügbar!
Musikzug sucht auch 2012 neue Nachwuchskräfte
Dem Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer-Land liegt nach wie vor die Nachwuchsausbildung sehr am Herzen. Darin investiert er unverändert viel Zeit und Geld. Wie überall gibt es auch bei unserem Musikzug immer wieder Mitglieder, die sich verändern, wegziehen oder auch einfach keine Lust mehr haben.
Besonders willkommen sind dem Musikzug natürlich neue Akteure, die bereits ein Instrument beherrschen. Da wir momentan über keine eigenständige Leitung für unser Vororchester verfügen, wird unser Hauptorchester in jeder ersten halben Stunde unserer Probenzeit zum Übungsplatz für unseren Nachwuchs. Wir proben zusammen mit unseren Anfängern, die schon einfache Orchesterstücke spielen können (dies ist so nach ca. zwei Jahren Übungszeit der Fall), damit die sich langsam an das Zusammenspiel mit den vielen verschiedenen Stimmen gewöhnen und so die ersten Erfahrungen im Orchester sammeln können. Diese Proben des Orchesters finden immer donnerstags ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle an der Bargstedter Straße in Nortorf statt.
Natürlich bietet der Feuerwehrmusikzug auch 2012 wieder neue Anfängerkurse an. Am Sonnabend, den 21. Januar 2012, findet ein Informationsnachmittag in der Nortorfer Gemeinschaftsschule (Gebäude I) unter dem Motto "Probier dein Instrument aus!" statt. Ab 14.00 Uhr können interessierte Nachwuchsmusiker alle Blech- und Holzblasinstrumente sowie das Schlagzeug oder einen E-Bass ausprobieren.
Zunächst werden die Nachwuchsgruppen des Musikzuges zeigen, was sie bei ihren Lehrern gelernt haben. Dabei wird man erkennen können, wie die Lernfortschritte bei den Holzbläsern (Querflöte, Klarinette und Saxophon), bei den Blechbläsern (Trompete, Tenorhorn und Posaune) sowie bei den Schlagzeugern nach den verschiedenen Lernjahren sein können. Danach werden die einzelnen Instrumente vorgestellt und zum Ausprobieren bereitgestellt. Die Ausbilder werden dabei die nötige Hilfestellung geben. Auf diese Weise kann jeder potentielle Schüler selbst entscheiden, welches Instrument er erlernen möchte.
Dazu die Musikzugführerin Sonja Ruge: "Vielleicht gibt es ja auch in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis jemanden, der eigentlich schon immer Musik machen wollte. Und wie ist es mit Ihnen? Wir haben ja bei unserem letzten Jahresabschlußkonzert gezeigt, dass Musik keine Frage des Alters ist. Eher braucht man ein bisschen Zeit und ganz viel Spaß!"
Der Feuerwehrmusikzug verfügt mittlerweile über ein sehr breit gefächertes musikalisches Repertoire, das von Märschen über Polkas hin zu Rock-, Pop- und Filmmusik, Swing und sonstiger anspruchsvoller Unterhaltungsmusik reicht und nahezu jeden Geschmack treffen müßte. Dem Musikzug liegt ganz besonders am Herzen, dass alle Spaß an der Musik haben, egal ob 8 oder 80 Jahre alt. Für weitere Fragen steht stets die Musikzuführerin Sonja Ruge unter der Telefonnummer 04329/912856 zur Verfügung.
Toller Jahresabschluß 2011 des Musikzuges
Wieder hat unser Feuerwehrmusikzug ein überwiegend positives Jahr hinter sich gebracht. Wenn man das traditionelle Jahresabschlußkonzert als eine Art Bilanz betrachtet, kann es um seine Zukunft nicht schlecht bestellt sein. Sonja Ruge, die Leiterin des Musikzuges, konnte zu der Veranstaltung am vergangenen Sonntagnachmittag neben Amtsvorsteher Hans Kaack, Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs und Amtswehrführer Dirk Arendt ein nahezu volles Haus an Freunden und Förderern der von ihr geführten Mannschaft begrüßen. In ihrer kurzen Begrüßungsrede brachte sie auch wieder das für das Orchester existentielle Hauptanliegen zur Sprache, nämlich die Gewinnung und Ausbildung von Nachwuchskräften. Man werde darauf auch im kommenden Jahr wieder ein Schwergewicht legen. Sie stellte zugleich die Vorzüge in den Raum, im Rahmen des Orchesters eine musikalische Ausbildung erhalten und bei entsprechender Eignung gemeinschaftlich musizieren zu können. Darüber hinaus dankte sie inbesondere allen Familienangehörigen der Musiker, die stets bereit waren und sind, bei den zahlreichen Auftritten des Orchesters logistische Hilfe zu leisten.
Im ersten Teil des unterhaltsamen Nachmittags im "Holsteinischen Haus" stellt Torsten Helm, der musikalische Leiter des Orchesters, Beispiele aus der Nachwuchsausbildung an verschiedenen Instrumenten vor. Dabei gelang es den Akteuren, trotz ihres natürlichen Lampenfiebers, vor dem großen Publikum sehr ansprechende Leistungen zu präsentieren. Sicherlich eine gute Nachwuchswerbung! Besonders anwesenden Eltern in Frage kommender Nachwuchskräfte sind auf diese Weise gewiss etwa bestehende Zweifel an dem Sinn einer musikalischen Ausbildung genommen worden. Man konnte förmlich spüren, wieviel Spaß und Freude die Nachwuchskräfte an dieser Vorstellung hatten.
Schon Tradition hat auch, den weiteren Programmablauf eines solchen Saisonabschlusses durch ein kleines Theaterstück zu unterbrechen und zu bereichern. Dieses Mal konnten Inge Brodersen und Torben Mohr aus Hohn dafür gewonnen werden, die - wenn auch noch etwas früh in der Jahreszeit - den Silvester-Klassiker "Dinner for One" auf die Bretter brachten. Das zunächst etwas skeptische Publikum wurde durch die beiden Akteure im Nu in Schwung gebracht. Zwar war der Handlungsablauf des Stückes für niemanden wirklich neu, aber die Aufführung in plattdeutscher Sprache gab ihm neue Farbe und setzte vor allem neue humoristische Akzente. Besonders Torben Mohr, dem man die Spielfreude sehr unmittelbar anmerkte, vermochte des Publkum im Nu auf seine Seite zu ziehen. Eine tolle Aufführung, die verdienterweise mit viel Beifall bedacht wurde.
Zum Höhepunkt des Nachmittags wurde anschließend der Auftritt des Hauptorchesters, dessen kompaktes Erscheinungsbild und bemerkenswerte musikalische Perfektion erneut beeindruckte. Orchesterchef Torsten Helm führte mit seiner fachkundigen Moderation durch ein Programm, das natürlich einige (für einen Feuerwehrmusikzug unverzichtbaren) Märsche enthielt. Im Hauptteil präsentierte das Orchester allerdings zahlreiche mehr oder weniger bekannte Titel aus Klassik, Musical und Pop, die das Publikum immer wieder zum Mitklatschen und zu Beifallsstürmen bewegten. Kurz vor Schluß würdigte Amtsvorsteher Hans Kaack als Vertreter des Trägers dieses Orchesters die Leistungen des Feuerwehrmusikzuges und seine Bedeutung als Kulturträger des Nortorfer Landes und darüber hinaus. Er dankte allen Akteuren für ihre erfolgreiche Arbeit und gab ein Versprechen ab, daß das Amt Nortorfer Land sich auch im Zukunft um die Unterstützung des Orchesters bei seiner weiteren Entwicklung bemühen werde. Die schon "Beinahe-Nationalhymne" des Musikzuges, wie Sonja Ruge sich ausdrückte, nämlich der Marsch "Gruß an Kiel" - dirigiert vom ehemaligen Amtswehrführer Wolfgang Bertow - bildete den immer wieder beeindruckenden Abschluß des Konzertnachmittags, bevor sich das Orchester schließlich mit "Auf Wiedersehn" in das nächste Jahr verabschiedete.










