Auf der 15. Deutsch-Amerikanischen Plattdeutschkonferenz in Nortorf möchten wir möglichst viele Menschen zusammenbringen, denen das Plattdeutsche am Herzen liegt. Ebenso wichtig ist uns auch die Pflege der Verbindungen zwischen Amerikanern, die oder deren Vorfahren aus Norddeutschland ausgewandert sind und den "Daheimgebliebenen".
Das Plattdeutsche ist über lange Zeit ein wichtiges Bindeglied gewesen bei den transatlantischen Verbindungen zwischen Menschen mit Wurzeln in Norddeutschland denn es war die einzige Sprache, in der Ausgewanderte, deren Nachkommen und Verwandte und Freunde in Norddeutschland miteinander kommunizieren konnten.
Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Ausgewanderten vom Land sich in Amerika auch weiterhin auf Plattdeutsch verständigt. Zumal Auswanderer aus der gleichen Ursprungsregion sich meist zusammen in Kolonien ansiedelten, haben sie anfangs nur sehr zögerlich Englisch gelernt.
Hier in Norddeutschland lernte man erst von den 1950er Jahren an in den Schulen vermehrt Englisch und nahezu selbstverständliche direkte Sprachkontakte in englischsprachige Länder sind eine Errungenschaft der allerletzten Jahrzehnte. So können sich im Grunde erst jetzt viele Leute aus der jüngeren Generation fließend mit Amerikanern unterhalten.
Wi laadt in to de
Eenmal in’t Johr draapt sik Plattdüütschfrünnen ut Noorddüütschland mit Frünnen ut de Mittlere Westen vun de USA. Disse Drapens sind immer umenanner mal in de Mittlere Westen vun Amerika un mal in Schleswig-Holsteen. Op de Konferenzen kaamt Lüüd tosamen, de ehr Wurteln in Noorddüütschland hebbt un de sik bi Plattdüütsch tohuus föhlt.
Dat gifft immer noch Amerikaners, de in ehr Kinnertiet meist blots Plattdüütsch snackt hebbt. Dat kummt dorvun, dat de Vörfohren sik as Inwannerers in dat fremde Land Amerika meist mit Verwandten un Frünnen ut de ole Heimat tosamen ansiedelt hebbt. So kunnen se in de Niee Welt gut mit ehr plattdüütsche Moderspraak torechtkamen.
Op de Söök na ehr Wurteln in Noorddüütschland hebbt de Plattdüütschen ut de Mittlere Westen vun de USA siet vele Johren Kontakt söcht to de Heimat vun ehr Vörfahren. 1989 hebbt se de American Schleswig-Holstein Heritage Society (ASHHS) grünnt. Över disse Organisation sind vele private Verbinnungs un de Plattdüütschkonferenzen in’e Gang kamen.
Bit nu hebbt vun düütsche Siet meist blots Lüüd ut Schleswig-Holsteen an de Konferenzen deelnahmen. Doch nu muchen wi uns geern uk mit Lüüd ut anner Bundeslänner verbinnen.
Wi freut uns op jeden Besöker, enerlei ob ooltbekannt oder to’n eersten Mal dorbi, ob aktiv dormank oder as Minsch, de eenfach mal kieken wüll. Jedeen warrt to sien Recht kamen.
Anreisen: Över de Autobahn A7 oder mit de Bahn (Linie Hamburg-Flensburg)
Een Deel is wiss: Ji köönt sik freuen op godes Eten un Drinken.
Dörte Jensen, Stuttgart, helpt bi’t Översetten, dat uk all Lüüd wat verstahen künnt.
Annemarie Jensen, Flensburg, is tostännig för de Koordination vun disse Plattdüütschkonferenz.
För de Tokunft söcht se mehr Lüüd, de mitmaken wüllt, dat Plattdüütsche to plegen un de Verbinnung to holen twischen de Noorddüütschen op beide Sieden vun’t Grote Water. In de Arbeitsgrupp an’n Sünnabend müch se dorto Ideen uttuschen un Kontakte knütten.
Lopen Informations över de Planung vun de Konferenz: www.amt-nortorfer-land.de un in Zeitungs vun den Schleswig-Holsteenschen Zeitungsverlag (sh:z).
Wenn’t noch Fragen gifft, künnt Ji sik wennen an: Annemarie Jensen, Flensburg, Tel.: 0461/3184707 E-Mail: a.jensen@stage-combat.de
Friedag, den 11.Juni
17:00-18:00
| Ankamen in Nordörp un Utgaav vun de Konferenzünnerlagen in’t Hotel „Alter Landkrug“, Große Mühlenstr. 13
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18:00
| Nu geiht dat richtig los! De Lüüd ut Nordörp stellt sik un ehr Stadt vör mit Vertellen, Biller, Gesang un Musik.
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Sünnabend, den 12. Juni
8:00-8:45 | Wer se noch nich hett, kann sien/ehr Konferenzünnerlagen kriegen. |
9:00-12:30
| Begröten un Vördragsprogramm to dat Thema |
| Wolfgang Börnsen, Bönstrup, MdB, Spreker för de „Überfraktionale Initiative für den Erhalt von Regional- und Minderheitensprachen“ Johannes Brodersen, Kiel, Plattdüütsch Helmut Collmann, Westoverledingen, Präsident vun de „Ostfriesische Landschaft“ Dr. Wolfgang Grams, Oldenburg, „Routes to the Roots“, Reisen op de Sporen vun Utwannerers Dr. Heinrich Kröger, Soltau, Freudenthalgesellschaft, Geschäftsföhrer vun de „Plattform Plattdüütsch in de Kark“ Bill Loppnow, Manitowoc/Wisconsin, Pommersch Platt.
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14:00-17:00
| Ji künnt sik een Deel utsöken un bitte al bi’t Anmellen ankrüzen:Verschedene heimatkundliche Bustouren in un um NordörpArbeitsgrupp/Workshop mit Annemarie Jensen |
19.00 bit ???
| Festabend mit feine Eten un en buntes Programm |
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Sünndag, den 13. Juni
10:00
| Plattdüütsch/Englische Gottesdeenst in de St. Martin-Kirch in Nordörp, Pastorin Anna Trede
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Anmellen
Bit wann? | Bit 20.4.2010 (leevst täämlich gau) |
Wie?
| Anmellformular mit Naam, Adress, Ankrüüzteken un Ünnerschrift torüüch schicken an Herrn Hans Kaack, Hauptstr. 18, D-24793 Brammer Oder över’t Internet anmellen ünner: buergermeister@brammer.de |
Betahlen | Bit 10.05.2010: 70,-00 € för Konferenz un Eten |
Konto | Nr.: 3514445 Bank: Sparkasse Mittelholstein BLZ: 214 500 00 Empfänger: Hans Kaack, Stichwort: Plattkonferenz
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Herrn
Hans Kaack
Kennwort: Plattkonferenz
Hauptstr. 18
24793 Brammer
Germany