Nortorfer Land aktuell

07.07.09 Haushaltssatzung der Gemeinde Dtgen fr das Haushaltsjahr 2009 Aufgrund der 77 ff. der Gemeindeordnung wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom (...) Gesamten Artikel lesen

07.07.09 Haushaltssatzung der Gemeinde Emkendorf fr das Haushaltsjahr 2009 Aufgrund der 77 ff. der Gemeindeordnung wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 15.06.2009 (...) Gesamten Artikel lesen

Sehenswürdigkeiten

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Skulpturenpark Nortorf

Stadtpark Nortorf
Stadtpark Nortorf

Im gepflegten Stadtpark erwarten den Besucher außergewöhnliche Glanzpunkte durch die seit 1987 aufgestellten Skulpturen. Inzwischen ist die Sammlung auf 22 Leihgaben unterschiedlichster Stilrichtungen angewachsen. Vertreten sind namhafte schleswig-holsteinische Künstlerinnen und Künstler und solche, die mit unserem Lande eng verbunden sind.

Homepage des Skulpturenparks mit virtuellem Rundgang

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Der Nortorfer Hochzeitswald

 

Die Idee zur Anpflanzung eines Hochzeitswaldes stammt von dem früheren Nortorfer Bürgermeister Hans-Helmut Köppe. Er wollte die Tradition, zu besonderen Anlässen einen Baum zu pflanzen, wieder aufleben lassen.

Die Art und Weise, wie die Wege im Hochzeitswald angelegt worden sind, finden ihren Ursprung im so genannten Rennsteig (http://de.wikipedia.org/wiki/Rennsteig) , ein heute ca. 170 km langer Wanderweg, der durch den Erlebnisraum Thüringer Wald führt.

Im Sommer 1999 begannen die Vorarbeiten für den Hochzeitswald westlich der L 125. Auf einer Fläche von ca. 30.000 qm ist seitdem ein kleiner „Wald“ entstanden. Mehr als 250 Bäume wie Linden, Rot- und Weißbuchen, Stieleichen, Berg- und Spitzahorn stehen u.a. dort.

Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Mittelholstein konnte die Idee 1999 in die Tat umgesetzt werden. Die Spendenbereitschaft der zumeist Nortorfer Bürger hat den Hochzeitswald zwischenzeitlich auf mehr als 250 Bäume bei 13 Baumpflanzaktionen anwachsen lassen.

Inzwischen hat sich der „Wald“ zu einem beliebten Ausflugziel entwickelt. Eine Ausschilderung ab Gnutzer Straße und Gartenstraße zeigt den Weg dorthin. Naturverbundene Fußgänger und Radfahrer sind dort häufig zu finden, auch um den persönlichen Baum zu besuchen.

Jedes Jahr kommen bei den verschiedenen Hochzeitsjubiläen neue Bäume hinzu.

Selbst einen Baum im Hochzeitswald pflanzen?

 

Geografischer Mittelpunkt Schleswig-Holstein

Mitte Schleswig-Holsteins
Mitte Schleswig-Holsteins

Nortorf ist der geografische Mittelpunkt Schleswig-Holsteins. Das Landesvermessungsamt hat den Mittelpunkt berechnet.

Der Mittelpunkt ist ausgeschildert. Er liegt an der Straße zwischen Nortorf und Brammer und kann bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden.

Die genaue Position lautet 54°, 11 Minuten und 7,9353 Sekunden Nördlicher Breite, 9°, 49 Minuten und 19,5452 Sekunden Östlicher Länge, Höhe 20,12 m über N.N. und wurde auf einen Mühlstein mit der Inschrift "Die Mitte Schleswig-Holsteins" eingraviert.

Es befinden sich dort neben dem Mühlstein zwei Säulen, die das Wappen der Stadt Nortorf und des Landes Schleswig-Holstein tragen, sowie ein Fahnenmast und Bänke zum Ausruhen.

Das Emkendorfer Herrenhaus

Herrenhaus Emkendorf
Herrenhaus Emkendorf

Gut Emkendorf, 24802 Emkendorf.

Besichtigungen nach Anmeldung im Herrenhaus möglich.

Tel.: (04330) 99 46 90

Über gelegentliche Konzertabende im Herrenhaus informiert die lokale Presse. Das Gut ist auch Austragungsort von Teilen des alljährlichen Schleswig-Holstein Musik-Festivals.

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Die Emkendorfer Allee

Emkendorfer Allee
Emkendorfer Allee

Die Allee, sicherlich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Amt Nortorfer Land, ist in ihrer Geschichte eng mit dem Gut Emkendorf verbunden.

Die ersten Abschnitte der Emkendorfer Allee wurden im Zusammenhang mit der Umgestaltung der gesamten Hofanlage und der Anlage eines landschaftlichen Gartens unter Fritz Graf Reventlow Ende des 18. Jahrhunderts zwischen der Gutsanlage (ungefähr km 12,900) und im Osten bis zur historischen Wegeinbiegung nach Brux (ungefähr km 13,600) angelegt -- einreihig fortgeführt bis zum ehemaligen Wegkreuz nach Westensee (nicht auf der aktuellen Trasse). Von Anfang an bestand sie als eine sogenannte “gemischte Allee“, d.h. holländische Linden, Roßkastanien, Platanen und Eichen wurden im Wechsel in Reihe gepflanzt. Diese Tradition setzte man das ganze 19. und 20. Jahrhundert hindurch fort und die Allee wurde Stück um Stück immer wieder verlängert bis zu ihrer heutigen Ausdehnung. Trotz des unterschiedlichen Alters der Einzelbäume und gerade wegen ihrer unterschiedlichen Laubfärbungen und Wuchshabita bildet die heute rund 4 Kilometer lange Allee ein außerordentlich beindruckendes Zeugnis der Guts- und Landschaftskultur des späten 18. und 19. Jahrhunderts. Als historisches Kulturlandschaftselement ist die Emkendorfer Allee in ihrer Art einzigartig im Lande.

Ein Rondell an der Zufahrt zum Gut bildet das Gelenkstück zwischen Landstraße und zentraler Zufahrtsallee, die ehemals auch im Norden von einem seitlichen Alleestück begleitet wurde, so dass vom geometrischen Drehpunkt in der Mitte des Rondells ein Dreistrahl zur Gutsanlage hin gebildet wurde. Dieses künstlerisch äußerst geschickt inszenierte Element wird in der Garten-kultur des Rokoko als “Patte d’oie“ bezeichnet und ist ein stilbegründendes Element des Rokoko im Übergang zum Landschaftsgarten. Daher wurde das Rondell trotz des weitgehenden Verlust seiner Bäume in die Unterschutzstellung miteinbezogen. Zwischen km 11,965 und 13,005 liegt eine vor rund 20 Jahren erneuerte Pflasterstraße, die auch in Zukunft erhaltenswert ist.

Aufgrund seiner historischen und die Kulturlandschaft prägenden besonderen Bedeutung ist die Emkendorfer Allee ein Kulturdenkmal von überregionaler schleswig-holsteinischer Bedeutung. Es ist am 15. Juli 2005 gemäß der §§ 5 und 6 des schleswig-holsteinischen Gesetzes zum Schutz der Kulturdenkmale unter Band K Blatt 193 in das Denkmalbuch für die Kulturdenkmale aus geschichtlicher Zeit eingetragen worden und steht damit unter Denkmalschutz. Veränderungen bedürfen prinzipiell der Genehmigung des Landrats des Kreises Rendsburg-Eckernförde als Unterer Denkmalschutzbehörde.

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Der keltische Baumkreis in Gnutz

Ein Knick mit alten Eichen als Überhälter, dahinter eine Wiese mit systematisch angepflanzten Bäumen. Doch weder eine Streuobstwiese noch einen Landschaftspark hat der Gnutzer Dieter Rohwer einst in der Feldmark des Dorfes angelegt, sondern einen keltischen Baumkreis.

Noch immer ist der Ort ein ganz besonderer Platz für Familie Rohwer und andere Baumbegeisterte. 36 Bäume stehen in einem Kreis von 80 Metern Durchmesser. Ulme, Kiefer, Weide und Linde gehören ebenso zum Bestand wie Tanne, Kastanie und Feige.

In einem inneren Zirkel finden je eine Buche und eine Birke, eine Eiche und eine Kirsche ihren Platz. Den großen Findling in der Mitte beider Kreise hat Dieter Rohwer zum Gedenken an seinen Vater aufgestellt. Das 2,3 Hektar große Areal war das erste Land, das Eggert Rohwer nach dem Krieg kaufte, um seine Baumschule zu gründen.

Nach Angaben von Dieter Rohwer unterteilten die Kelten das Jahr in 40 Abschnitte. Jeder Baum steht für einen bestimmten Zeitraum. Die Bäume im kleinen Kreis symbilisieren den kürzesten und den längsten Tag, sowie die beiden Tage des Sonnengleichstandes im Frühjahr und Herbst. Jeder Baum soll besondere Eigenschaften haben, die auch auf den Menschen übertragbar sind. So gelten Zeitgenossen, die in den Tagen der Weide geboren sind, als grenzenlos. Solche, die in der Zeit der Eberesche zur Welt kamen, brauchen die Gemeinsamkeit.

Ob die Kelten solche Anlagen tatsächlich als Kalender benutzten, ist nicht nachweisbar, eine schöne, parkartige Anlage ist der Baumkreis aber auf jeden Fall und einen Besuch wert.

Wer die Besonderheit dieses Ortes auf sich wirken lassen möchte, darf ihn gerne besuchen.

Wer mehr über den keltischen Baumkreis erfahren möchte, kann sich mit Dieter Rohwer zu einer Führung verabreden:

Telefon: 04392 - 91 62 77

Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Baumkreis

Tierpark Arche Warder

Tierpark Arche Warder
Tierpark Arche Warder

Langwedeler Weg 11, 24646 Warder

Internet: www.arche-warder.de
Tel: (04329) 91340
Fax: (04329) 913
eMail: info(at)arche-warder.de

Die Arche Warder – reizvoll gelegen zwischen Warder- und Brahmsee mitten in Schleswig-Holstein – ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen.

Auf 40 Hektar leben Angler Sattelschweine, Telemark-Rinder, Alt-Oldenburger Pferde, Lockengänse, Westfälische Totleger – insgesamt rund 1.000 Tiere aus 130 verschiedenen Rassen. Früher weit verbreitet zählen viele dieser Rassen heute weniger als 200 Tiere weltweit. Eine bedrohlich geringe Zahl. Denn die Mindestbestandszahlen liegen je nach Rasse zwischen 5000 bis 7500 Tieren.

Die Arche Warder kämpft für die Erhaltung dieser gefährdeten Rassen. Die Arche Warder will die wertvollen, alten Rassen durch Zucht erhalten, die Bestände verbreitern und so die ökologische Landwirtschaft fördern. Tierschauhaus, Ausstellungsgebäude, Gastronomie usw. ermöglichen einen ganztätigen Aufenthalt.

Der Park ist ganzjährig von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

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Steinpark Warder

"Lichtblick" 2008, Granit und Acryl
"Lichtblick" 2008, Granit und Acryl

Weitere Infos zum Steinpark unter: http://www.ben-siebenrock.de/

Gut Seehof, Warder Straße, 24646 Warder auf dem Gelände der Firma Peter Glindemann

Öffnungszeiten:

Jeder erste Samstag des Monats
von Juni bis Oktober 14:00 bis 17:00 Uhr

Gruppenführungen jederzeit nach
telefonischer Anmeldung unter
0431 - 73 42 14 oder 0163 - 63 67 460

Anfahrt:
Der Steinpark Warder liegt im Herzen von Schleswig-Holstein, sehr verkehrsgünstig gelegen an der Autobahn A7, Anschlussstelle Warder, zwischen Neumünster und Rendsburg. Man fährt von der Autobahn über Altmühlendorf Richtung Warder. Nach wenigen hundert Metern öffnet sich rechts das Tor des Steinparks auf dem Gelände der Firma Peter Glindemann.

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Wassermühle in Altmühlendorf / Warder

Wassermühle Vorderansicht
Wassermühle Vorderansicht

In Altmühlendorf bei Nortorf betreibt die E.ON Hanse AG seit April 1992 ein Wasserkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 23 Kilowatt. Die Anlage ist in einem im Jahre 1860 erbauten ehemaligen Mühlengebäude untergebracht. Sie Bezieht das Wasser zur Stromerzeugung aus dem Warder-, Brahm-, Pohl- und Lustsee sowie aus dem Borgdorfer See mit zusammen etwa drei km² Wasserfläche. Das nutzbare Gefälle beträgt rund zwei Meter.

Wassermühle Rückansicht
Wassermühle Rückansicht

Schon 1913 wurde - noch beim Mühlenbetrieb - erstmals elektrische Energie aus Wasserkraft erzeugt. Damals speiste der Gleichstrom-Generator eine Batterie, aus der dann der Lichtbedarf für den Eigentümer der Mühle und dessen Nachbarn gedeckt wurde. Mit der 1948/1949 auf Drehstrom umgestellten Erzeugung übernahm die SCHLESWAG den Strom zugleich auch die Versorgung aller Nachbarn, die bis dahin mit Elektrizität aus dem Wasserkraftwerk beliefert worden waren.

Wassermühle Innenansicht
Wassermühle Innenansicht

Seit 1971 treibt die Turbine einen Generator von 23 Kilowatt an. Seinen jährlichen Eigenbedarf von rund 15 Kilowattstunden konnte der damalige Besitzer nahezu vollständig aus dem Betrieb des Wasserkraftwerkes decken, das er 1992 an die SCHLESWAG / E.ON Hanse AG verkaufte.

Wassermühle Turbine
Wassermühle Turbine

Im Jahre 2003 beispielsweise hat die Anlage Altmühlendorf insgesamt rund 30.500 Kilowattstunden und 2004 rund 42.000 Kilowattstunden in das Stromnetz des Unternehmens eingespeist. 1996 waren es aufgrund des trockenen Sommers nur 5.400 Kilowattstunden. Außerdem reguliert das Wasserkraftwerk den Pegel des Lust-, Pohl-, Brahmsees sowie des Borgdorfer und Wardersees.

Mit Verfügung des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein vom 04.10.2005 wurde die Wassermühle in das Denkmalbuch für die Kulturdenkmale aus geschichtlicher Zeit eingetragen und steht damit unter Denkmalschutz.

 

 

Begründung: Zweigeschossiger Backsteinbau von 1860 mit schiefergedecktem Satteldach auf Granitquadersockel an der gestauten Mühlenau (Ausfluss des Wardersees). Das Erscheinungsbild wird durch hohe gusseiserne Sprossenfenster geprägt. Im entkernten Inneren dient eine moderne Turbine der Stromerzeugung.
Die Wassermühle wurde im Laufe der Zeit mehrfach den notwendigen technischen Umbaumaßnahmen unterworfen, ohne dass die Authenzität der Anlage gelitten hat. Immer noch stellt sich das Gebäude als äußerlich nahezu unverändert dar. Die Mühle ist nicht nur aus ortsgeschichtlicher, sondern auch aus technikgeschichtlicher Sicht von besonderer Bedeutung und ist gem. § 5 DSchG S-H in das Denkmalbuch einzutragen.

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