Langwedel aktuell

Verkauf von Baugrundstücken durch die Stadt Nortorf

Freitag, 16. September 2016

Verkauf von 34 Baugrundstücken im Bereich des Bebauungsplanes (B-Plan) Nr. 44 „südlich der...

Sperrung L49 zwischen Bordesholm und Groß Buchwald

Freitag, 09. September 2016

Sanierung der Landesstraße 49 zwischen der L 318 und der L 67

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Mittwoch, 10. August 2016

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Gemeinde Langwedel

Wappen Langwedel

Das Wappen zeigt in Rot einen erhöhten silbernen Wellenbalken, begleitet oben von einem liegenden silbernen Schwert, unten von einem wachsendem silbernen Abtstab.

Langwedel ist mit 1.504 Einwohnern (Stand: 30.09.2015) (weitere Einwohnerzahlen) und 2.422 ha nach der Stadt Nortorf die zweitgrößte Gemeinde im Amtsbereich. Sie erhielt ihre heutige Größe durch die Eingemeindung der Ortsteile Enkendorf und Blocksdorf, die bis 1975 zur damals aufgelösten Gemeinde Deutsch-Nienhof gehörten. Heute besteht Langwedel aus dem geschlossenen Ortskern mit mehreren Neubaugebieten, den genannten Ortsteilen, verschiedenen Aussiedlungen sowie ausgedehnten Wochenendhausgebieten entlang des Brahmsees. 

Bedingt durch die reizvolle Lage der Gemeinde mit Brahmsee, Lustsee und Pohlsee in hügeliger Landschaft wird die Fremdenverkehrs- und Wohnfunktion der Gemeinde begünstigt. So finden wir unmittelbar am Brahmsee das evangelische Jugendheim "Waldheim" mit jährlich über 7.500 Gästen, 205 Wochenendhausgrundstücke und zwei Campingplätze. Insgesamt finden sich in Langwedel 681 bebaute Grundstücke. An allen drei Seen unterhält die Gemeinde jeweils eine Badestelle. Langwedel liegt im Naturpark Westensee.

Karte Langwedel-Nord - Klicken = Vergrößern!
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Der Schulverband Nortorf unterhält in der Gemeinde eine Grundschule. In Nortorf befindet sich eine Gemeinschaftsschule. Gymnasien und andere weiterbildende Schulen stehen in Rendsburg, Kiel und Neumünster zur Verfügung. Die Gemeinde ist Trägerin eines Kindergartens mit 70 Plätzen. Die Kinder werden außer in zwei Regelkindergartengruppen in einer Waldgruppe und einer Naturgruppe betreut. In dem „Bucherthaus“ neben der Grundschule stellt die Gemeinde Räume für eine betreute Grundschule, eine Tagespflegestelle für Kinder unter 3 Jahren sowie für die Jugend zur Verfügung.

Auf dem gemeindlichen Friedhof befindet sich die Paul-Gerhard-Kapelle. Sie steht in der Trägerschaft der ev.-luth. Kirche Nortorf. Für den Sportbetrieb werden ein gut ausgebauter Sportplatz mit Sportheim, eine 1993 erstellte Sporthalle und außerdem drei Tennisplätze vorgehalten.

Zur teilweisen Sicherstellung der Grundversorgung der Einwohner finden wir in Langwedel eine Gaststätte, ein Sportheim und eine Getränkehandlung (mit Imbiss). In der Gemeinde findet umfangreicher Kiesabbau statt. Auf den ausgekiesten Flächen sind mehrere Grundwasserseen entstanden. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist stark rückläufig. Im Jahre 1995 waren noch 16 Vollerwerbs- und 3 Nebenerwerbsbetriebe vorhanden, die zusammen eine Fläche von 1.479 ha bewirtschafteten.

Karte Langwedel-Süd - Klicken = Vergrößern!
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Das Vereinsleben wird geprägt durch die Aktivitäten der beiden Freiwilligen Feuerwehren, durch einen Sportverein, zwei Gesangsvereine, eine Theatergruppe sowie den Kenia-Verein und die Langwedeler Blasmusik. Eine der hervorzuhebenden Maßnahmen des zwischen 1988 und 1995 mit einem Ausgabevolumen von 1,6 Mio. DM durchgeführten Dorferneuerungsverfahrens ist neben den umfangreichen privaten Reetdachmaßnahmen der Kauf und die Sanierung der 1764 erbauten, inzwischen denkmalgeschützten Schulkate. Dort unterhält die Gemeinde jetzt ein Dorfmuseum, in dem verschiedene Ausstellungen und Vorträge geboten werden. Die Organisation hat der Museumsverein Schoolkat e. V. übernommen. Als weiteres Kulturdenkmal ist die an der Südspitze des "Manhagener Sees" gelegene Wassermühle Manhagen mit unterschächtigem Wasserrad in das Denkmalbuch eingetragen. Die Gebäude des ursprünglich zu Deutsch-Nienhof gehörenden Gutes Manhagen wurden im Jahre 2011 umfänglich renoviert und können für Erholungszwecke gemietet werden.

Langwedel ist inzwischen an das Erdgasnetz der E.ON Hanse angeschlossen, die auch die Stromversorgung im Gemeindegebiet übernimmt. Der Bau der Schmutzwasserkanalisation mit Anschluss an das Amtsklärwerk in Ellerdorf begann im Jahre 1999. Ende 2002 war die Abwasseranlage für die Ortslage fertiggestellt. In einem weiteren Bauabschnitt sollen die Wochenendhausgebiete eine zentrale Abwasseranlage erhalten. Eine zentrale Wasserversorgungsanlage ist nicht vorhanden. In verschiedenen Bereichen bestehen jedoch Gruppenversorgungsanlagen.